INTERNATIONALES
DJANGO REINHARDT FESTIVAL
AUGSBURG

Joscho Stephan Trio

Wie kein anderer prägt der Gitarrist Joscho Stephan den modernen Gypsy Swing. Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit seiner atemberaubenden Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. In seinen Interpretationen bekannter Gypsy-Swing-Klassiker, in die er Elemente aus Klassik, Latin und Pop einfließen lässt, zeigt sich seine Stärke als kreativer Visionär.

 

Joscho Stephan – Gitarre
Sven Jungbeck – Rhythmusgitarre
Stefan Rey – Kontrabass

Sandro Roy

Der international gefragte Augsburger Ausnahmeviolinist Sandro Roy ist in der Klassik ebenso zu Hause wie im Jazz. 2018 spielte er bei einem ausverkauften Konzert im legendären Ronnie Scotts Jazzclub London. Im darauffolgenden Jahr trat er im ebenfalls ausverkauften Münchener Prinzregententheater als Solist mit dem Münchner Rundfunkorchester in einem Konzert unter dem Motto „Gypsy goes Classic“ auf, welches auf BR Klassik live übertragen wurde, und gab sein solistisches Debüt beim Concertgebouw Kamerorkest in Amsterdam mit Werken von Johann Sebastian Bach und Maurice Ravel. Auch mit der NDR Bigband, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen oder beim ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck in Berlin stand der vielseitig talentierte Geiger schon als Solist auf der Bühne, spielte bei diversen großen Festivals in Europa und den USA und war unter anderem in einer Liveshow im BBC Radio und im ZDF Morgenmagazin in Funk und Fernsehen zu hören.

Biréli Lagrène

Der 1966 in Soufflenheim im Elsass geborene Ausnahmegitarrist Biréli Lagrène wurde früh als Wunderkind an der Gitarre bekannt. Von früher Jugend an musizierte er mit seinem Vater Fiso und seinem Bruder Gaïti und nahm seine erste Platte im Alter von zwölf Jahren auf. Unterstützt und begleitet wurde er dabei von seinem Entdecker, dem slowakischen Bassisten Jan Jankeje.
In der Tradition der Sinti-Musiker ist Lagrène umfangreich ausgebildet und beherrscht neben der Gitarre auch Bass, Geige sowie Klavier und spielt gelegentlich Schlagzeug. Regelmäßig zeigt er, dass er seinem Vorbild Django Reinhardt in Kreativität und Phrasierung ebenbürtig ist. Neben eigenen Kompositionen interpretiert er Titel aus dem Sinti-Swing- und Modern-Jazz-Bereich sowie Pop- und Rocksongs.

Stochelo Rosenberg

Der holländische Gitarrist Stochelo Rosenberg ist eine Ikone des Gypsy Jazz. Internationale Berühmtheit erlangte er als Sologitarrist des „Rosenberg Trios“, das er Ende der 1980er-Jahre zusammen mit seinen Cousins Nous’che Rosenberg (Rhythmusgitarre) und Nonnie Rosenberg (Kontrabass) gründete und mit dem er auf den bedeutendsten Jazzfestivals und in den renommiertesten Jazzclubs und Konzerthäusern der Welt auftritt. Er arbeitete auch mit anderen Größen der Gypsy Jazz-Szene wie Dorado Schmitt, Romane, Angelo Debarre und Biréli Lagrène zusammen. Von Jazzgeiger Stéphane Grappelli, Django Reinhardts langjährigem Partner, wurde er nicht nur 1993 für ein Konzert in der Carnegie Hall in New York engagiert, sondern unternahm mit ihm anschließend auch weltweite Tourneen. Stochelo Rosenberg war an der Einspielung des Soundtracks für den preisgekrönten französischen Spielfilm „Django – Ein Leben für die Musik“ von 2017 beteiligt. Zuletzt spielte er mit dem Jermaine Landsberger Trio das Album „Gypsy Today“ ein.

Jermaine Landsberger Trio

Der bayerische Jazzpianist Jermaine Landsberger gilt als stilprägend für den zeitgenössischen europäischen Gypsy Jazz. Sein Stil ist beeinflusst von Django Reinhardt sowie der amerikanischen Jazztradition. Er arbeitete unter anderem schon mit Randy Brecker, Bob Mintzer, Larry Coryell, Pat Martino und Biréli Lagrène zusammen. Sein US-Debütalbum „Gettin’ Blazed“ war neun Wochen lang in den Top 10 der US-Radio Jazzcharts vertreten. Im „Jermaine Landsberger Trio“ spielt er mit dem Kontrabassisten Joel Locher und dem Drummer Guido May.

Der Kontrabassist Joel Locher studierte zunächst in Stuttgart klassischen Kontrabass, war Mitglied des Stuttgarter Jugendkammerorchesters und des Festivalorchesters der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Doch schon während seines Studiums begann er sich zunehmend dem Jazz zu widmen und spielt seither in verschiedenen Formationen, unter anderem mit Gismo Graf, Frank Kuruc und Robert Giegling.

Der bayerische Jazz- und Funk-Schlagzeuger Guido May studierte zunächst klassisches Klavier, bevor er sich dem Schlagzeug zuwandte und sich auf zahlreichen Jazzworkshops weiterbildete. Er spielte und tourte bereits mit zahlreichen berühmten Musikerinnen und Musikern wie Pee Wee Ellis, Franco Ambrosetti, Martha High, John Marshall, James Morton, Till Broenner, Peter Fessler, Diana Krall, Joo Kraus und Joe Haider.

 

Jermaine Landsberger – Klavier
Joel Locher – Kontrabass
Guido May – Drums

The Rosenbergs

Johnny Rosenberg, Mozes Rosenberg und Sani van Mullem sind herausragende junge Talente der legendären Musikerfamilie Rosenberg. Als „The Rosenbergs“ bietet das perfekt eingespielte Trio aus Holland eine Bandbreite von der swingenden Musik Django Reinhardts über frische Arrangements Frank Sinatras bis hin zu Neuinterpretationen von Michael Bublé. Mit seinem Gesang und an der Rhythmusgitarre überzeugt Johnny Rosenberg, an der Sologitarre Mozes Rosenberg, der Bruder von Stochelo Rosenberg, und Sani van Mullem am Kontrabass. „The Rosenbergs“ spielen in Clubs und auf Festivals in ganz Europa. 2019 traten sie beim renommierten Jazz in Marciac-Festival und gemeinsam mit Sandro Roy beim Django Amsterdam-Festival auf.

 

Mozes Rosenberg – Gitarre
Johnny Rosenberg – Rhythmusgitarre, Gesang
Sani van Mullem – Kontrabass

 

Auftritt abgesagt!

Ulf Wakenius

Mit dem schwedischen Ausnahmegitarristen Ulf Wakenius kommt ein Jazzmusiker von internationalem Spitzenniveau und weltweit herausragenden Ruf zum Internationalen Django Reinhardt Festival Augsburg. Er arbeitete mit Jazzgrößen wie Oscar Peterson, Babik Reinhardt, Herbie Hancock, Bill Evans, Michael Brecker, Pat Metheny und Ray Brown zusammen. In den 1980er-Jahren spielte er mit Peter Almqvist im Duo „Guitars Unlimited“, mit dem er 1985 Schweden beim „Melodi Grand Prix“ vertrat. Um diese Zeit begann auch seine umfassende Zusammenarbeit mit dem Bassisten Niels-Henning Örsted Pedersen. Ein Höhepunkt seiner Karriere war die mehrjährige Zusammenarbeit mit dem Pianisten Oscar Peterson. Er trat in den bedeutendsten Konzertsälen und Jazzclubs der Welt auf, darunter die Carnegie Hall in New York, die Hollywood Bowl und die Royal Albert Hall in London sowie im Blue Note und Birdland in New York, Ronnie Scott’s Jazz Club in London und New Morning in Paris. 2005 wurde er in Schweden mit dem Jazzpreis „Django d’Or“ ausgezeichnet. Auch wurde er für den Grammy nominiert.

 

Auftritt abgesagt!