INTERNATIONALES
DJANGO REINHARDT FESTIVAL
AUGSBURG

Mike Reinhardt Trio

Der französische Jazzgitarrist Mike Reinhardt aus der legendären Musikerfamilie, der auch Django Reinhardt und Schnuckenack Reinhardt entstammen, gründete mit 18 Jahren seine erste eigene Band. Seit dieser Zeit verbindet ihn eine Freundschaft und musikalische Partnerschaft mit Biréli Lagrène. Auch mit Zipflo Reinhardt, Frédéric Schlick, Didier Lockwood, Florin Niculescu und Andreas Öberg hatte er gemeinsame Projekte. Zunächst geprägt von Biréli Lagrène, Wes Montgomery, George Benson und natürlich Django Reinhardt, wurde sein Stil später auch von Allan Holdsworth, Frank Gambale und Charlie Parker sowie Jaco Pastorius, Miles Davis, Pat Martino, Mike Stern und Chick Corea beeinflusst. In verschiedenen Formationen ist er in Jazzclubs und auf Jazzfestivals weltweit zu hören. Beim Montreux Jazz Festivals war er 2006 Gewinner des Gitarrenwettbewerbs. Im „Mike Reinhardt Trio“ spielt er zusammen mit Benji Nini Winterstein an der Rhythmusgitarre und Jean Luc Miotti am Kontrabass.

Benji Nini Winterstein hat sich als Rhythmusgitarrist und musikalischer Begleiter in der Jazz Manouche-Szene einen ausgezeichneten Ruf erworben. Er begleitete unter anderem schon die Violinisten Florin Nicolescu und Sandro Roy sowie die Gitarristen Adrien Moignard und Samson Schmitt. Er trat auf Jazzfestivals in Frankreich, Deutschland, Italien, Norwegen und den USA auf.

Der Kontrabassist Jean Luc Miotti studierte am Konservatorium in Straßburg und besuchte Meisterkurse bei Eddie Gomez und Jean-François Jenny-Clark. Er spielte unter anderem mit Biréli Lagrène, Tony Lakatos, Philip Catherine und Archie Shepp.

 

Mike Reinhardt – Gitarre
Benji Nini Winterstein – Rhythmusgitarre
Jean-Luc Miotti – Kontrabass

Marcel Loeffler

Der im Jazz Manouche verwurzelte französische Akkordeonist Marcel Loeffler fand seine Vorbilder zunächst in Gus Viseur und Art Van Damme, später auch in Chick Corea und Herbie Hancock. In seinem Akkordeonspiel mischt er Elemente diverser mitteileuropäischer, nordafrikanischer und amerikanischer Musikstile und des französischen Chansons. Von 1983 bis 1999 war er Mitglied von Mandino Reinhardts Gruppe „Sweet Chorus“. Er arbeitete mit Biréli Lagrène, Engé Henstetter, Claudius Dupont, Wawau Adler, Jean-Marc Robin, Corinne Chatel und Nicole Metzger zusammen und trat auf Festivals in Europa und den USA auf. 2007 wurde er mit dem Grand Prix Gus Viseur ausgezeichnet.

Tony Pusztai

Der ungarische Gitarrist Tony Pusztai ist im klassischen Gitarrenspiel ebenso bewandert wie im Jazz. Er studierte in Wien und Györ bei Inge Scholl-Kremmel, Ede Roth, Konrad Ragossnig und Álvaro Pierri. Neben mehreren Preisen bei internationalen Musikwettbewerben in Europa und den USA erhielt er 2003 ein Jahresstipendium des Herbert-von-Karajan-Centrums. 2014 war er Gewinner des Lee Ritenour's Six String Theory Competition. 2005 und 2014 trat er beim Montreux Jazz Festival auf. Der gefragte Solist spielte schon mit vielen angesehenen Musikern und Ensembles, darunter die Gitarristen Al Di Meola, Pat Metheny und Lee Ritenour, der Opernsänger Erwin Schrott und das Janoska Ensemble.

Vannina

Vannina studierte Gesang an der Musik und Kunst Privatuniversität in Wien bei Prof. Kastela-Kreihsl, Prof. Equiluz und Prof. Zimmermann. Nach dem Diplom im Fach Operette, Musical, Chanson und Singspiel bei Prof. Werner absolvierte sie Meisterkurse bei Eder-Schäfer und Bender. Es folgten Engagements am Jugendstiltheater Wien und Wiener Operntheater, der Bayerischen Kammeroper, dem Bayerischen Städtebundtheater Passau und bei der Konzertdirektion Landgraf sowie zahlreiche Tourneen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, die Beneluxländer und Portugal. Seit 2001 ist Vannina freiberuflich in den Bereichen Oratorium, Lied, Chanson und Filmmusik tätig. Mit Frank Zabel, Thomas Wurt und Hans Wanning verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit im Bereich Jazz und Unterhaltungsmusik. Sie ist die glänzende Stimme des Adonis Salonorchesters und bewegt sich stilsicher in verschiedenen Genres, vom Chanson bis zur Oper.

Amati Schmitt

Der französische Gitarrist Amati Schmitt erhielt ab seinem sechsten Lebensjahr professionellen Musikunterricht von seinem Vater Dorado Schmitt und erlernte die musikalische Tradition der Gypsy Jazz-Stars der 1920er- und 1930er-Jahre. Bereits mit 14 Jahren trat er beim Jazz Fest Wien auf. Er spielte im Birdland Jazz Club in New York und auf diversen europäischen Festivals, unter anderem in Monaco, Lyon und Paris. Auf Vermittlung von Schauspieler Leonardo DiCaprio gab er 2018 mit seinem Vater, seinem Bruder Samson Schmitt und der Sängerin Melody Gardot ein Konzert in der New Yorker Carnegie Hall.

Paulus Schäfer

Paulus Schäfer ist derzeit einer der gefragtesten niederländischen Gypsy Jazz-Gitarristen. Sein Spiel ist gekennzeichnet durch seine unverkennbare Verwurzelung im traditionellen Gipsy Jazz sowie sein beständiges Bemühen für diesen ein neues, zeitgemäßes Klangbild zu entwickeln. Wesentlich geprägt und gefördert wurde er von Wasso Grünholz und Stochelo Rosenberg. Nach einer kurzen Zeit als Leadgitarrist der „Gypsy Kids“, gründete er seine eigene Band. Mit dieser trat er auf zahlreichen Festivals wie dem Sziget in Budapest, dem Khamoro in Prag, dem International Gypsy Guitar Festival in Gossington, dem Festival Django Reinhardt in Samois-sur-Seine und dem Rabobank Amersfoort Jazz auf sowie beispielsweise in der Carnegie Hall in New York und dem Royal Opera House in Mumbai. Bei zahlreichen Konzerten und Einspielungen arbeitete er mit angesehenen Musikern wie Al Di Meola, Tim Kliphuis, Andreas Öberg, dem Rosenberg Trio, Stochelo Rosenberg, Jimmy Rosenberg und Biréli Lagrène zusammen. Gemeinsam mit Fapy Lafertin veranstaltet er Gypsy Jazz-Gitarrenworkshops.

Bobby Guttenberger

Der Ravensburger Rhythmusgitarrist Bobby Guttenberger stammt aus einer Musikerfamilie und erlernte das Gitarrenspiel autodidaktisch. Er spielte bei zahlreichen Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz und trat auch schon mehrfach in Augsburg auf. Regelmäßig steht er mit David Klüttigs Jazztrio „Die Drahtzieher“ auf der Bühne und wirkte an Konzerten mit dem Violinisten Sandro Roy, dem Gitarristen Lancy Falta u. a. mit.

Gino Roman

Der aus Hagenau stammende Musiker Gino Roman erlernte von klein auf das Spiel auf dem Schlagzeug, später auf dem E-Bass und dem Kontrabass. Seit mittlerweile mehr als 15 Jahren tourt er mit seinem Cousin, dem Gitarristen Yorgui Loeffler, durch Europa, spielte unter anderem auf Jazzfestivals in Turin, Straßburg, Nizza, Oslo, London und mit Größen wie Dorado Schmitt, Jimmy und Stochelo Rosenberg, Ismael Reinhardt, Pierre Blanchard, Marcel Loeffler und Hono Winterstein.