PAT WB Logo v1 RGB pos 02Am gleichen Ort mit anderen Organisatoren

Stefan Weippert, Diplom-Kaufmann und Diplom-Musiker, ist seit November 2016 Geschäftsführer der Kurhaustheater GmbH, die das Parktheater im Kurhaus Göggingen bespielt. Er hat dieses Jahr die Organisation der Veranstaltung übernommen.


Im Parktheater im Kurhaus Göggingen hat lange Zeit das Django Reinhardt Memorial stattgefunden. Nun haben Sie als Kurhaustheater GmbH erstmals diese Veranstaltung selbst übernommen und führen es 2018 als Django Reinhardt Festival weiter. Warum haben Sie sich dafür entschieden?

Dass wir diese Veranstaltung unbedingt weiterführen möchten, war sofort klar, als das bisherige Organisationsteam des Vereins HotClubNews uns mitgeteilt hat, dass es für eine weitere Auflage des Festivals nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Bernhard Gierstl und Harald Gäßl haben hier über Jahre hinweg eine hervorragende Arbeit geleistet, wofür ich Ihnen an dieser Stelle herzlich danken möchte. 

Wir hatten letztendlich nur die Alternative, das Festival selbst zu organisieren oder diese sehr schöne und beliebte Veranstaltung nicht mehr anzubieten. Die Räumlichkeiten im Parktheater sind ideal für mehrtägige Festivals, daher wollten wir die Veranstaltungsreihe als international bekannten Treffpunkt der Szene im Haus halten und gegebenenfalls auch noch ausbauen. Darüber hinaus rundet das Festival die Programmvielfalt des Parktheaters ab und ist ein wichtiger Themenschwerpunkt im Musikbereich.


Wie ist das Programm dieses Jahr dann entstanden?

Wir haben zum Glück gute Verbindungen in die Sinti-Jazz-Szene und konnten so ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen. Ich freue mich sehr darüber, dass auch 2018 zahlreiche international bekannte Musiker wie Roby Lakatos, Robin Nolan, Philip Catherine, Giovanni Weiss, Sandro Roy und andere im Parktheater auftreten werden.

Da wir diesmal nicht nur Weltklasse-Gitarristen beim Festival zu Gast haben, hat es sich angeboten, auch das Workshop-Angebot zu erweitern: Es wird erstmals nicht nur einen Workshop für Gitarre, sondern auch für Violine, Bass und Akkordeon sowie für Instrumentenpflege geben. Darüber hinaus werden wir versuchen, eine Open Stage anzubieten, und so auch Besuchern des Festivals die Möglichkeit geben, nach dem Besuch der Workshops ihre Fähigkeiten gleich unter Beweis zu stellen.


Welches Publikum sprechen Sie mit Ihrem Festival an?


Natürlich richtet sich das Angebot auch an unser Stammpublikum und wird dementsprechend im Spielzeitprogramm vorgestellt. Aber es ist klar, dass wir damit ein zusätzliches Publikum aus ganz Deutschland, aber auch über die Grenzen hinaus wie Österreich, Frankreich, Italien und die Schweiz für das Parktheater begeistern wollen. In dem einzigartigen Ambiente des Kurhauses ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass beim Musizieren außergewöhnliche, fast magische Momente entstehen, größer als in nüchternen Konzertsälen. Diese Momente sind es, nach denen die Besucher suchen und für die wir Konzerte organisieren. Unsere Räumlichkeiten sind inspirierend und in Kombination mit dem Temperament der Musiker hoffe ich auf diese besonderen Momente und freue mich darauf, sie mit hoffentlich vielen neuen Besuchern genießen zu können.


Sie selbst sind Diplom-Musiker im Fach Kontrabass. Welchen Bezug haben Sie persönlich zum Gypsy-Jazz – spielen Sie diese Musikrichtung?


Noch vor Beginn meines Musikstudiums habe ich ein Konzert des jungen Biréli Lagrène gehört, das mich sehr beeindruckt hat. Das war so ein besonderer Moment, von dem ich gerade gesprochen habe: Ein Musiker, der mit völliger Hingabe und atemberaubender Virtuosität und Musikalität gespielt hat. Das vergisst man nicht.

Swing ist nicht wirklich meine favorisierte Musikrichtung, aber ich höre mir jede Musik an, wenn sie gut gespielt ist. Das ist für mich wichtiger als die Musikrichtung. Ich selbst spiele Gypsy-Jazz nicht, da sich die Möglichkeit dazu einfach nicht ergeben hat und ich aktuell auch nicht die Zeit dazu habe. Zudem ist das ein eigenständiger Musikstil, mit dem man sich intensiv beschäftigen muss. Das spielt man dann auch nicht einfach mal so.

 

 

 

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