INTERNATIONALES
DJANGO REINHARDT FESTIVAL
AUGSBURG

 

 

Teaser zum Internationalen Django Reinhardt Festival 2019

teaser IDRFA

Festival-Vorbericht in der Sendung »Jazztime« des BR Klassik

br jazztime

Wolfgang Lackerschmid

Wolfgang Lackerschmid - Foto: Christian Hartmann

geboren 1956 in Tegernsee, ist seit den siebziger Jahren gleichermaßen als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich. Besondere Aufmerksamkeit erfuhren seine legendären Duoaufnahmen mit Chet Baker sowie seine Zusammenarbeit mit Attila Zoller. Als musikalischer Leiter und Produzent bringt er, als einer der kreativen Mitgestalter der internationalen Musikszene, immer wieder innovative Projekte zur erfolgreichen Umsetzung.

Auf über 200 Tonträgern und unzähligen Live-Konzerten spielte er außerdem mit Kollegen wie Larry Coryell, Buster Williams, Paquito D’Rivera, Tony Scott, Jacques Loussier, Eberhard Weber, Albert Mangelsdorff, Stefanie Schlesinger sowie bei diversen internationalen Vibraphone Summits. Als Bandleader überrascht er immer wieder mit besonderen Formationen und packender Musik wie mit seiner „Connection“ oder gemeinsam mit dem „Brazilian Trio“ um Duduka da Fonseca.

Seine Kompositionen verbinden den klassischen Duktus des Schlagwerk- und Kompositionsstudiums mit den Erfahrungen eines Musikers, dessen Schaffen sich geographisch über Amerika, Asien und viele Teile Europas erstreckt und musikalisch durch deren ethnische und kulturelle Unterschiede geprägt ist. Wählt er für sich als Musiker den Weg der Improvisation und des modernen Jazz und schreibt seinen Kollegen zur Improvisation einladende Kompositionen auf den Leib, weiß er um den Reiz der konventionellen Komposition. 1990 erhielt er den bayerischen Kunstförderpreis.

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Rocky Knauer

Rocky Knauer - Foto: Wolfgang Vogt

Der deutsche Bassist Joachim „Rocky“ Knauer ist 1951 in Hanerau-Hademarchen geboren und 1956 mit seiner Familie nach Vancouver, Kanada ausgewandert. Dort beginnt er 1965 mit dem Erlernen des Gitarrespiels und spielte einige Jahre später in verschiedenen Rock, Blues und Soul Bands. 1971 wechselt er zum E-Bass und kehrt 1972 nach Deutschland zurück. 1974 erwirbt er einen Kontrabass und absolviert von 1975 bis 1978 ein Harmonie und Musik Theorie Studium an der Joe Haider Jazz-Schule, München.

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Stephan Holstein

Stephan Holstein - Foto: Doris Jungwirth

Als Jazzmusiker ist Holstein ein echter Grenzgänger. Er begann seine Karriere im Alter von 13 Jahren und spielte in den Jazzclubs in und um München in den 70er und 80er Jahren. Klassischen Unterricht erhielt er bei Karl Heinz Hahn, dem Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker. Er besuchte Workshops bei Attila Zoller in Vermont, Lee Konitz und Clifford Jordan in New York. 1995 erhielt er den Bayerischen Staatsförderpreis als Jazzklarinettist.

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Helmut Nieberle

Helmut Nieberle - Foto:

Helmut Nieberle gehört in der internationalen Szene zu den wenigen Jazzgitarristen, die sich seit mehr als 30 Jahren vor allem der 7-saitigen Gitarre verschrieben haben. Sein Spiel zeichnet sich in jedem Ensemble durch einfühlsame Begleitungen und einfallsreiche Interplays mit anderen Solisten aus. In seinen eigenen Soli sind stets zwei Inspirationsquellen zu hören: die Komposition und das augenblickliche musikalische Geschehen bei ihrer Aufführung. Ob Original, Standard oder rare Stücke der Jazz- bzw. Musikgeschichte: „by heart“ angeeignet, bietet Helmut Nieberle sie in seinem ausgefeilten Akkord-Melodie-Spiel dar, Mitspielende wie Zuhörer in den Bann ziehend.

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Sandro Roy

Der 24-jährige Augsburger Shootingstar der deutschen Violinisten-Szene für Klassik und Jazz gilt derzeit als einer der vielversprechendsten jungen Jazzviolinisten weltweit. Mit 13 Jahren wurde er Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. 2015 veröffentlichte er seine Debüt-CD „Where I Come From”; seitdem hat der junge Ausnahmeviolinist eine bemerkenswerte Karriere absolviert, spielte bei diversen großen Festivals in Europa und auch in den USA und wird von der Fachpresse hochgelobt.

Auch für mehrere Fernsehauftritte – unter anderem beim ZDF-Morgenmagazin – und für ein Gastspiel beim damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck auf Schloss Bellevue in Berlin wurde er engagiert.

2018 erscheint sein zweites Album, auf dem er mit Star-Solisten wie Roby Lakatos, Marcel Loeffler und Jermaine Landsberger zu hören sein wird.

Zum Interview mit Sandro Roy

 

GYPSY-HIGHLIGHT
Freitag, 1. Juni 2018, 20:00 Uhr

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PARISER FLAIR - OPEN AIR
Sonntag, 3. Juni 2018, 11:00 Uhr
 

Marcel Loeffler

Der französische Akkordeonist Marcel Loeffler, Jahrgang 1956, wurde durch seinen Gitarre spielenden Vater in die musikalische Tradition seiner Familie eingeführt. Bereits mit acht Jahren stand er gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder auf der Bühne. Sein großes Vorbild war Gus Viseur. Ab 1983 spielte er in Mandino Reinhardts Gruppe „Sweet Chorus“, mit der er bis 1999 auftrat und auch mehrere Platten aufnahm.

In unterschiedlichen Konstellationen - vom Duo bis zum Quartett - war Marcel Loeffler auf seinem ersten eigenen Album zu hören, das er 1996 präsentierte. Er arbeitete mit Biréli Lagrène, Engé Henstetter, Claudius Dupont und Wawau Adler zusammen und begeisterte auf Festivals in Europa und den USA. 2007 wurde er mit dem „Grand Prix Gus Viseur“ ausgezeichnet.

 

GYPSY-HIGHLIGHT
Freitag, 1. Juni 2018, 20:00 Uhr

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Jermaine Landsberger

Durch seine kreativen Ausbrüche aus der Gypsy-Tradition gilt der deutsche Pianist Jermaine Landsberger heute als Avantgardist der europäischen Sinti-Szene, der kraftvoll und melodisch Gypsy-Musik mit anderen Stilrichtungen kombiniert.

Mittlerweile kann Jermaine Landsberger europaweite Tourneen mit international bekannten Musikern wie z. B. Randy Brecker, Bob Mintzer, Larry Coryell oder Stochelo Rosenberg vorweisen. Sein US-Debütalbum „Gettin Blazed“ wurde 2008 in Los Angeles mit US Jazz-Stars wie Pat Martino, Harvey Mason und James Genus produziert: Neun Wochen hielt er sich damit unter den Top 10 der US-Jazzcharts.

 

GYPSY-HIGHLIGHT
Freitag, 1. Juni 2018, 20:00 Uhr

  Tickets und Preise

Guido May

1968 in Bad Reichenhall geboren, nahm Guido May als Jugendlicher Unterricht an der „Drummer Focus“- Schlagzeugschule in München und besuchte verschiedene Jazz-Workshops (Burghausen, Erlagen, Ingolstadt, Vermont).

1988 zog er nach München, begann seine Karriere vor allem im Jazz- und Funkbereich und ist durch Tourneen, Konzerte und CD-Produktionen mit Jazzgrößen wie Benny Golson, The New York Voices, Paul Kuhn und Diana Krall bekannt.

 

GYPSY-HIGHLIGHT
Freitag, 1. Juni 2018, 20:00 Uhr

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Joel Locher

Am Kontrabass sorgt Joel Locher, 1982 in Stuttgart geboren, für den treibenden, melodischen Puls des Abends. Nach Klavier, Cello und Trompete bekam er als Zwölfjähriger erstmals auch Unterricht in Kontrabass, studierte dann klassischen Kontrabass, während er im Ensemble von Wawau Adler seine Begeisterung für Jazz weiterentwickelte. 

Er tourte in Asien, Afrika und quer durch ganz Europa und trat mit großen Namen der Szene auf wie Olivia Trummer, Stochelo Rosenberg, Biréli Lagrène und Pee Wee Ellis.

 

GYPSY-HIGHLIGHT
Freitag, 1. Juni 2018, 20:00 Uhr

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INTERNATIONAL GUITAR-SHOWDOWN
Samstag, 2. Juni 2018, 20:00 Uhr
 

Roby Lakatos

Der „Teufelsgeiger“ Roby Lakatos, 1965 in Budapest geboren, ist in der Tradition der ungarischen Zigeunermusik verwurzelt und hat schon in allen wichtigen Konzertsälen der Welt gespielt, von der Carnegie Hall in New York bis hin zum Sydney Opera House. Eine grandiose Technik, atemberaubende Virtuosität und geniale Improvisationen prägen das Spiel des Violinisten, der sich zwischen Klassik, Jazz und romantischer Sinti-Musik bewegt.

Lakatos studierte in seiner Jugend am „Béla Bartók Konservatorium“ und trat später mit seinem Ensemble viele Jahre lang in einem Brüsseler Restaurant auf. Dort kam es zu einem Treffen mit Yehudi Menuhin, das den Grundstein für seine internationale Karriere legte. Gemeinsam mit Maxim Vengerov begeisterte er 2004 beim Londoner Festival „Genius of the Violin“ das Publikum. Ein Exklusiv-Vertrag bei der „Deutschen Grammophon“ folgte ebenso wie zahlreiche CD-Veröffentlichungen und weitere Auftritte bei weltweit renommierten Festivals.

 

RISING STARS
Freitag, 14. Juni 2019, 20:00 Uhr

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Robin Nolan

Schon mehrmals war der charismatische Gitarrist Robin Nolan am Klausenberg in Göggingen zu Gast und begeisterte mit seinen Interpretationen und Eigenkompositionen, bei denen er Klänge aus der Pop- und Rock-Musik – zum Beispiel von den Beatles oder AC/DC – mit dem musikalischen Erbe Django Reinhardts kombiniert.

1968 in Vietnam geboren, begann im Alter von sechs Jahren Nolans musikalische Ausbildung und Leidenschaft, die ihn später von London nach Amsterdam führte. 

Besonders hervorzuheben ist auch Nolans jahrelange Erfahrung als Gitarrenpädagoge, die er am Vormittag bei seinem Workshop einbringen wird.

 

INTERNATIONAL GUITAR-SHOWDOWN
Samstag, 2. Juni 2018, 20:00 Uhr

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Wawau Adler

Als Josef Adler 1967 in Karlsruhe geboren, hat Wawau Adler mit neun Jahren seine Leidenschaft für das Gitarrenspiel entdeckt; vier Jahre später gab er sein erstes Konzert. Konzentrierte er sich anfangs auf Gypsy-Swing, ging er später Richtung Bebop und Jazzrock, um dann als 38-Jähriger wieder zu seinen Gypsy-Wurzeln zurückzukehren.

Mittlerweile international bekannt, folgten Konzerte in den USA, Kanada, Frankreich, Österreich und Dänemark. Im Parktheater im Kurhaus Göggingen war sein virtuoses und elegantes Gitarrenspiel schon mehrfach zu hören.

 

INTERNATIONAL GUITAR-SHOWDOWN
Samstag, 2. Juni 2018, 20:00 Uhr

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BASS

Workshop mit:
Joel Locher

Samstag, 2. Juni 2018,
14:30 Uhr

Kursgebühr pro Person:
40 Euro

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Die Künstler 2019

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